Clim’s Blog

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Bahnstreiks, Klappe die 1000000ste -.-„

Von am 8. März 2011

Und es passiert schon wieder, Bahnstreiks stehen an…

Die Streiks Deutscher Bahnangestellten bzw. der GDL sind mittlerweile so zahlreich, wie die uns bekannten Zugverspätungen und der nicht vorhandene Service. Irgendwie kann man dem eine gewisse Ironie nicht abzusprechen.

Mehr als 90% der 34.000 GDL-Mitglieder sprachen sich für erneute Streiks aus, damit geht der Kampf um eine Lohnangleichung der Privatbahnen in eine neue, nervtötende Runde.

So oft wie die Bahn oder Unternehmen, welche unmittelbar mit der Deutschen Bahn zutun haben streiken, frage ich mich doch ob dass alles nur „Show“ und Profilierung ist.

Bei Streiken, im so genannten Niedriglohnsektor oder anderen Branchen kann man ja Verständnis aufbringen, aber hier wird sich Jahr für Jahr aufs Neue zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Warum, um alles in der Welt muss man Jahr für Jahr bei solchen Durchschnittslöhnen streiken???

http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Eisenbahner-Eisenbahnerin-Betriebsdienst.html

http://www.gehalt-tipps.de/Gehaltsvergleich/Gehalt/Lokfuehrer/7821.html

Andere Angestellten würden sich über so ein Gehalt freuen!

Ich habe eine Theorie, warum seit Jahren (Gefühlt Jahrmillionen) Bahnmitarbeiter streiken.

Aus dem Inneren Umfeld der Bahn habe ich nämlich erfahren (müssen), dass selbst die Kleinen (Auszubildenden) jetzt auf die Barrikaden gehen, sie fordern 100 Euro mehr Lohn.

Dies zeigt doch, dass die Bahn bzw. GDL schon im kleinsten „Angestellten-Alter“ Streiks nahezu in die Ausbildung integriert und etabliert und so die Streikenden von Morgen erschafft. Dies ist sehr bedenklich, zeigt aber wieder auf fast komische Art und Weise, wie ein Unternehmen es schafft sich selbst noch unbeliebter zu machen, als dies schon der Fall ist.

  1. Dr. strg. cv. Christian Zimmermann sagt:

    Und an den normalen Auszubildenden, die ihr Geld ehrlich und rechtschaffend erarbeiten wird das ganze wieder ausgelassen, die dann alle 2,39 Euro mehr dafür bezahlen dürfen für einen Monat heiteres Bimmelbahngegurke. Der Mensch verbringt 20 % seiner armseligen Existenz mit Warten. Der Pendler 85 g.

  2. Ti-Time sagt:

    „Dies zeigt doch, dass die Bahn bzw. GDL schon im kleinsten „Angestellten-Alter“ Streiks nahezu in die Ausbildung integriert und etabliert und so die Streikenden von Morgen erschafft. Dies ist sehr bedenklich,[…]“

    Bedenklich finde ich das aber gar nicht, schließlich wird in Deutschland das Lohnniveau (nur) durch das Streikrecht gestützt.
    Und wir sollten, sofern wir an einer demokratischen Gesellschaft weiter interessiert sind, so viel Leidensfähigkeit und Solidarität haben, dass auch Lokführer streiken dürfen.

    Dass bei der DB sonst so einiges schief läuft, liegt definitiv auf der Hand…

    Greetz

  3. Qualle sagt:

    Sollen sie streiken. Nur weil es für andere unbequem ist, sollen sie auf ihre rechte verzichten? Neger bitte.

  4. Clim sagt:

    Ich kann das absolut nicht nachvollziehen, die Bahn erhöht Jahr für Jahr die Ticket-Preise und die Leistung bleibt kostant schlecht. In anderen Branchen würde ich Streiks verstehen z.B. im Niedriglohnsektor, aber bei der Deutschen Bahn ist das mehr als nur nicht angebracht.

    „Nur weil es für andere unbequem ist“, die legen gefühlt 20 Tage im Jahr den kompletten Schienenverkehr lahm, nur um sich selbst in den Medien zu sehen, dass ist schon ziemlich banane!

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