Clim’s Blog

Meinen Blog widme ich aktuellen politischen Fragen, News und meinen Projekten

short-story1: monologue of lOFFe

Von am 4. Januar 2008

Jedes Wochenende schlendert er zum See. Er setzt sich an das wiesengrüne Ufer und fragt sich warum sie gegangen ist. Er schaut auf den See, welchen Frieden und welche Ruhe er ausstrahlt, denkt er bei sich.

Ich sehne mich zurück, in uns’re gemeinsame Zeit. Vorigen Sommer lagen wir noch Arm in Arm auf der roten Decke und schauten uns verliebt den Sonnenuntergang an.
Aber wo ist unsere Liebe hin?
Verschwand sie eines Abends und ging mit der Sonne unter?
Mein Herz begleitet dich, wo du auch hingehst.
Gefühle können nicht einfach sterben, niemals…
Nie fügte ich ihr Leid zu, nie schlug ich sie, ich betrog sie nicht, verlor nie ein arges Wort gegen sie. Und plötzlich nach einer Geschäftsreise hat sich alles geändert.
Sie kam zurück und redete mit mir, „Es ist aus, ich habe dich während meiner Reise nicht vermisst, wir passen nicht zueinander“, dies waren ihre Worte…
„Ich habe viel Stress, kann mich nicht noch um eine Beziehung kümmern!“
Verletzenden Worte, einer so wunderschönen Frau, nach 3 schönen Jahren trennte sie unsere Herzen und stach einen stählernen Pfahl durch meines. Diese Wunde verheilt nicht, Tag für Tag blutet sie weiter, die Blutstropfen rinnen an meinem Herzen herunter, wo einmal eine Seele war befindet sich nur noch ein Hohlraum. In diesem sind meine Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit. Waren es 3 verschwendete Jahre für dich?
Mir scheint es so…
Aber war alles wirklich nur eine große, leere Luftblase?
Wolltest du nur deinen Spaß?
Ich brachte dir so viel Liebe entgegen und du bereitest mir Schmerz und täglich wiederkehrende Tränen.
Immer wenn man eine Person am meisten braucht, kehrt sie einem den Rücken zu und geht…
Nicht der leichte Weg ist wichtig, sondern dass man dem Partner beisteht, gerade in schwierigen Zeiten…
Verlassen, dass kann jeder Mensch nur all zu gut, aber eine Beziehung mit ihren Höhen und Tiefen zu führen, können nur die wenigsten.

Ich weiß ich habe Fehler, ob du weißt dass auch du nicht fehlerhaft bist?

An manchen Tagen liege ich in meinem Bett und denke daran das die Erinnerungen an dich meine letzten seien sollen. Jeder Mensch wäre doch glücklich, mit schönen Erinnerungen seinen letzten Weg anzutreten.

Ich fühle mich unbedeutend klein, nutzlos wurde ich weggeworfen, nicht recyclebar…
Ich bin nur noch eine traurige, leere Hülle, welche du zurücklässt.
Niemand braucht mich hier, keinem bin ich wichtig…
Ich sehe nur 2 Wege, entweder steuere ich dem dunklen gang entgegen und hoffe das mich ein helles, wunderschönes Licht empfängt. Oder ich gehe weg, sehr weit weg von hier.
In einer anderen Umgebung könnte ich sehen, ob mich irgendjemand braucht, wäre dies nicht der fall, könnte ich immer noch diese Welt verlassen…

Was würde ich nicht dafür geben, dir durchs weiche, golden glänzende Haar zu streifen, dich zu küssen, dein Lächeln zu seh’n…
Wenn ich schlafe denke ich dich zu mir, ich schließe meine Augen und versuche durch die Erinnerungen dich mir herbei zu fühlen…
In meinen Träumen, schlafen wir Arm in Arm, Herz an Herz ein.

Aber wache ich dann auf, sind die Illusionen verflogen und viele, große Tränen perlen an meinem Gesicht hinunter.

Ich will dich doch nur bei mir haben, was habe ich so schlimme getan das ich so leiden muss?
Ich wandle in Tagträumen, versuche mich nicht dem Alkohol auszuliefern und nicht zu rauchen…

Wenn ich durch die Straßen schlendere und all die glücklichen Paare sehe, blicke ich zurück und denke: „So waren wir auch einmal, es war so unglaublich schön.

Aber ruckartig habe ich die bittere Realität vor Augen und blicke stagnierend nach vorne.
Doch was ich sehe ist nur ein düsterer, langer Weg. Spüren tue ich nur die beißende Kälte, die mein verletztes Herz aufzuzehren droht.
Vor nicht all zu langer Zeit war dieser Weg erleuchtet, es war warm und es schien, als würden kleine, bunte Feen uns den Weg weisen…

Alles was war, ist nun nicht mehr, aber war nicht alles nur ein zuckersüßer Traum?
Langsam fange ich an zu bezweifeln das etwas so schönes real sein konnte…

Ich blicke nach hinten und nach vorne, aber drehe mich nur im Kreis und es gibt nur einen Menschen, der mich aus dieser endlosen Verzweiflung holen kann.

Dieser Mensch bist du.

01.12.2007, written by Clemens Fischer

  1. ceemon sagt:

    das is echt krass…

  2. Clim sagt:

    Hmm ja finde ich auch.

    Dazu kam mir gerade folgendes in den Sinn:

    Liebe beginnt, liebe verschwindet
    Niemand weiß wo sie sich befindet…

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