Clim’s Blog

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Iro=Schulverweis

Von am 28. Februar 2008

Der sechsjährige Junge Bryan Ruda wurde in einer amerikanischen Vorschule, des Bundesstaates Ohio der Schule verwiesen, da er einen Irokesenschnitt trägt.

Rektorin Linda Geyer begründet: „Die Frisur von Bryan Ruda ist eine Ablenkung für andere Schüler.

Die Kleidungsvorschriften des Schulbezirks erlaube der Schule, alles zu verbieten, was die Ausbildung störe.“

Rudas Mutter entgegnet: „Die Schule verbiete den Haarschnitt nicht. Das ist vollendete Diskriminierung.“

(in der FAZ, 28.02.08 steht noch, wie ein „Iro“ aussieht…Ich denke jeder kann mit dem Begriff etwas anfangen…)

 

Ich bezweifle das die Haare eines sechsjährigen Jungen so „hoch stehen“ das sie die Sicht der anderen Schüler (zur Tafel etc.) behindern!

Aber amerikanische Schulen und Logik bzw. „Demokratie“, das klappte noch nie so wirklich…

Demnächst kommt man noch auf die Idee, „andersgläubige“ („böse Un-Christen“) als ausbildungsstörenden Faktor zu sehen.

„Tolles Amerika“, am besten:

  1. kurzer Haarschnitt oder Glatze
  2. amerikanische Fahne, als Pflicht-Utensil (Tattoo, Aufkleber, Aufnäher)
  3. Einführung der Bibelpflicht, sowie stetiges mitführen des Patriot Acts
  4. nur gebürtige Amerikaner dürfen die Schule besuchen…

Echt klasse Leistung, und wir jammern über unser Bildungssystem.

Auf meine Frisur 🙂 habe (derzeit) nur ich willentlich Einfluss, weder Schule noch Staat haben diese gemietet.

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