Clim’s Blog

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Reaktionen auf Amoklauf von Blacksburg

Von am 4. Januar 2008

Das Blutbad in an einer amerikanischen Universität hat international Bestürzung ausgelöst. Der französische Präsident Jacques Chirac äußerte sich „entsetzt und konsterniert“. Chirac habe US-Präsident George W. Bush, den Familien der Opfer der Schießerei in Blacksburg und dem amerikanischen Volk sein tiefstes Mitgefühl ausgedrückt, teilte das Präsidialamt mit.

Die englische Königin Elizabeth II. ließ mitteilen, sie habe die Nachricht vom schlimmsten Amoklauf in der Geschichte der USA „geschockt und betrübt“ aufgenommen. Die Queen plant im nächsten Monat eine Reise nach Virginia. Hintergrund ist der 400. Jahrestag der Gründung von Jamestown, der ersten dauerhaften englischen Siedlung in Amerika. Es wird ihr erster Staatsbesuch in den USA seit 16 Jahren.

Auch die deutsche Politik reagierte auf die Vorgänge in Virginia: Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach US-Präsident Bush ihr Beileid aus. Neben Merkel kondolierten die Parteivorsitzenden von SPD und CSU, Kurt Beck und Edmund Stoiber. Er habe die Tat „mit furchtbarer Bedrückung zur Kenntnis genommen“, so Beck. Er sprach Betroffenen und Angehörigen sein Mitgefühl aus. Stoiber sagte, eine solche Tat – mit der mehr als 30 Menschen „einfach niedergemäht“ worden seien – „sprengt das menschliche Fassungsvermögen“. Der furchtbare Vorgang habe die Koalitionsspitzen „tief bewegt“.

www.tagesschau.de

Für den unwahrscheinlichen Fall das dies hier ein (US)-Politiker liest ein paar Tipps um den Schusswaffengebrauch (an Schulen) zu verhindern:

1. Das Waffengesetzt ändern!!!
Kein „vernünftig“ denkender Mensch braucht eine Waffe wenn er in Amerika lebt,
Amerika selbst ist eine Waffe…
Zudem haben fast alle Länder eine Polizei, welche die Bürger beschützt.

2. Man kann kleine Kinder gut und schlecht erziehen.
Es sollte mal darüber nachgedacht werden, ob es Sinn macht 9 jährigen Kindern den Umgang mit Waffen zu lehren!!!
Aber anscheinend ist dies ja normal, wenn das amerikanische Kind später einmal
groß und stark werden soll und sein „christliches“ Land
gegen alle Feinde verteidigen soll (indem es Länder angreift?)…

3. Der logischste Punkt von allen (denke, den würde selbst der von Gott
geschickte, neue Kreuzritter verstehen)> Wenn in einem so großen Land
wie Amerika, jeder so leicht an Waffen kommt und auch fast
jeder Bürger eine besitzt, braucht man sich später nicht wundern
wenn diese auch benutzt werden!!!

4. Aus Fehlern kann, ja muss man lernen.
Aber Amerika beweist erneut das man dazu auch unfähig sein kann!!!

5. Kleiner allgemeiner Rat: Nicht so viel Angst und Hass schüren,
einfach mal fröhliche Beiträge in den Medien senden
(siehe Film Bowling for Columbine, Bsp. Kanada)..

In Kanada stehen viele Haus – u. Wohnungstüren einfach offen und warum?
Weil man freundlich und offen für Neues ist (und keine Angst hat, warum auch…)!!!
Wenn man sich jedoch in seinem Haus „eingräbt“ und unter dem Kopfkissen
eine Waffe hat, zeugt dies automatisch davon, dass man misstrauisch
gegenüber Anderen ist und Angst vor Veränderungen hat.

Ähmm amerikanische Regierungen haben bekanntlich
sehr oft etwas gegen sinnvolle Veränderungen…
Ich zumindest schlafe ruhig und gut, besitze aber keine Waffe. Verrückt oder?

euer Clim

Bush nimmt an Trauerfeier in Universität teil

Von am 4. Januar 2008

Washington – Nach dem Universitätsmassaker von Virginia mit 32 Toten wird US-Präsident George W. Bush zusammen mit seiner Frau Laura an einer Trauerfeier auf dem Campus in Blacksburg teilnehmen. Das berichten US-Fernsehsender unter Berufung auf das Weiße Haus. Der Amokläufer, der auf dem Campus der Technischen Universität das Blutbad anrichtete, war Student der Universität. Danach hat der Täter selbst in dem Wohnheim gelebt, in dem zwei Menschen ums Leben kamen. Nach dem Massaker nahm sich der Attentäter das Leben.

Dienstag, 17. April 2007, 14:03 © RZ-Online GmbH & dpa-infocom

-Bush nimmt an Trauerfeier in Universität teil-
Und ein Raketenentwickler geht zu einer Friedensdemo, klar oder?
gute Heuchelei Mr. Bush, aber lest selbst:

17.04.2007
Bush und McCain verteidigen nach Amoklauf Recht auf Waffenbesitz

Blacksburg/USA – US-Präsident George W. Bush und der republikanische Senator John McCain haben nach dem blutigsten Amoklauf in der Geschichte der USA mit 33 Toten das Recht amerikanischer Bürger auf den Besitz einer Waffe verteidigt. Bushs Sprecherin Dana Perino sagte: „Der Präsident glaubt, dass Menschen ein Recht haben, Waffen zu tragen, aber dass alle Gesetze befolgt werden müssen.“

McCain, der sich um die republikanische Präsidentschatskandidatur bewirbt, erklärte, der Vorfall müsse genau untersucht werden, er ändere aber nicht seine Einstellung zum privaten Waffenbesitz. „Wir müssen sicherstellen, dass diese Art von Waffen nicht in die Hände böser Menschen fällt“, sagte er.

Befürworter des privaten Waffenbesitzes wie McCain und die einflussreiche Lobby National Rifle Association beziehen sich in ihrer Haltung auf den zweiten Zusatzartikel der US-Verfassung. Kritiker wenden dagegen ein, dieser verbiete einer Regierung lediglich, Milizen, die beispielsweise im Unabhängigkeitskrieg gegen britische Truppen kämpften, zu entwaffnen. (AP)

http://www.dieneueepoche.com/articles/2007/04/17/108559.html